Dienstag, 16. September 2014
2. Tag
Hatte ich schon erzählt, dass einige Sprossen des Lattenrostes sich gelöst hatten.... Nen, wir haben nichts unanständiges gemacht... Das blöde Bett ist eines von diesen billigen Eisenbettern, die man hier unten leider doch immer wieder mal antrifft. dank Michaels starken Armen haben wir das jedoch wieder hinbekommen und doch eine sehr ruhige und angenehme Nacht verbracht
Zum Frühstück gab es etwas trockenes Brot, süssen Kuchen und einen selbst gemachten Pfirsichsmoothie. Dazu natürlich einen Kaffee, so stak, dass man fast einen Löffel zum stehen bringen konnte.... Mit viel erhitzter Milch ging es aber und schmeckte hervorragend. der Wirt war auch schon wieder da und quatschte genauso unaufhörlich vor sich hin wie am Abend zuvor. Er will aus dem Betrieb ein vorzeige Agriturissmo machen mit Swimmingpool, Kinderspielplatz, Restaurant, Tennisplatz, und einen Lehrgarten mit alten Obstsorten will er auch machen. ich hab ihm dann gesagt, dass ihm dann noch der Kräuterschneck fehlt. Die Idee hat ihm gut gefallen.
Um 9.30 ging's dann weiter gegen Süden.
Durchs grüne Makenland, das bergige Abruzzenland und hinunter in die Molisegegend, eine schöne Fahrt. Wir waren dann schon längst in Apilien ohne es zu merken... Es wurde flach und öde....gefiel uns gar nicht und ich dachte schon oh nein, ich kehr um.... Dieser Eindruck verstärkte sich noch als wir den fatalen Fehler machte die Küsten-Autobahn Richtung Bari zu nehmen. Hier löschte es Michael total ab und ich musste ihn ermutigen weiterzufahren. ich hab ja schon gelesen, das Bari von Industrie und Hochhäusern umringt ist, aber eigentlich einen interessanten Altstadtkern haben soll. dort hätte ich gerne den Hausfrauen zugeschaut welch auf Tischen vor den Häusern ihr Orrichiette und anderen Pasta machen....aber es zieht auch mich nichts , wirklich nichts in diese Metropole.... Nein, keine Hektik bitte.
Gottseidank wurde es nach Bari wieder etwas hügeliger. Unser Weg führte uns hinauf in die Nähe von Alberobello, unser Agriturissmo, die Masseria Torricella www.masseriatorricella.it sich befindet. Eine Masseria ist ein Gutshof, welcher wohl früher auch mal von Mönchen bewohnt war. Die Ställe wurden zu Restaurants umgebaut. Einige Terrassen hinzugefügt. Es hat einen eigenen Jogging- Fittnessparcourt durch diee Olivenhaine und einen Swimmingpool, den ich natürlich gleich ausprobieren musste. Michael hat sich derweil ein Nickerchen gegönnt nach der langen Fahrt.
Unser Zimmer ist vorne raus und hat einen kleinen Balkon, wir mussten den unser Gepäck und wir haben ja beide viel zu viel dabei.... Einige Treppen, Terrassen und Stufen hinaufschleppen. dafür wurden wir mit einem stabilen Bett einem kleinen Vorzimmer mit Kamin und natürlich einer Aussicht belohnt. Auf den Stufen vor unserem Zimmer sass ich dann und schieb den blogg, genoss das Treiben unten im Hof und die sinkende Abensonne auf meiner sonnenhungrigen Haut.
Kurz vor 8 Uhr begaben wir uns hinunter, wo grade ein Car mit Amerikanischen Touristen ankam. Diese zückten auch gleich ihre Kameras und schiessen wild drauflos. Dann begaben sie sich zu den Tieren des Hofes, währen die Kelnner den liebevoll gedeckten Tisch im Innenhof, schnellstens in den alten Pferdestall transportierten. Wir hätten zu gerne ein Bierchen gezischt, aber leider eine Bar gibt es hier nicht. Also warten und dann unseren Tisch suchen.
Das Essen war gut, nicht ganz so hervorragend wie den Abend zuvor, aber gut. Es gab:
Antipasti misti
(Fave e cebe, Geissenkäse, Proschiuto, gefüllte Peperroni)
Prima
Ein Bohnenmus mit gegrillten Peperoncini
Secondo
Ich hatte involtini di vitello
Michael gefüllte Zucchini, die wirklich bessere Wahl
Dazu ein Tomatensalat
Dessert
Ein Pfirsichsalat
Und eine Flasche Primitivo vom Hauseigenen Weingut
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