Dienstag, 23. September 2014
8. Tag
Wir verlassen heute das schöne Apulien und machen uns auf den Weg zur Amalfiküste. Es geht quer über den Stiefel, durch verschiedene Regionen (Basilicata, Kampanien) über einen endlosen hohen öden Pass. Man merkt eigentlich erst wie hoch oben man ist als es auf der anderen Seite Steil hinunter geht, Richtung Salerno... Ein Aufatmen, endlich raus aus den Bergen ans Meer. Das Navigationsgrät führt uns an Salerno vorbei, hinauf bis fas Pompei, dann geht es hinauf auf die Amalfi Halbinsel und hinauf immer steiler und kurviger werden die Strassen und nebliger.... Vom Meer sieht man gar nichts mehr. Schliesslich müssen wir abbiegen in eine an den Steilhang geklatschte Strasse, bei der selbst mir und Michael ganz mulmig wird, ein Maultier grast am Strassenrand, alleine und gemütlich vor sich hin... Schliesslich sind wir beim Agriturismo angekommen, doch uns gefällt es hier gar nicht. Gut haben wir nicht gebucht. Wir fahren also hinunter nach Amalfi selber. Das Hotel, dass ich herausgesucht hatte, war bereits voll. Der reseptionist meint im Dorf hätte es noch genug freie Zimmer. Doch unten erwartet uns der blanke Horror. Turisten, Mofas, Reisebusse, Fussgänger, Händler.... Ein riesendurcheinander, Lärm, Chaos, wo man hinblickt. Wir sind nun bereits 8,5 Stunden unterwegs und wissen noch nicht wo wir übernachten wollen, aber hier bestimmt nicht.
Wir fahren also wieder über den grausigen Hügel in den Nebel hoch hinten hinunter und Richtung Norden. Ich such ein neues Agriturismo, Plätze hat es noch, bietet jedoch kein Abendessen mehr an... Das kann ich Michael nicht antun. Ich erinnere mich an das Hotel Summit wo ich vor ca. 32Jahren mal war und so fahren wir nach Gaeta und zu dem Hotel. Es hat sogar noch Zimmer frei und wir bekommen eines mit Meerblick und Balkon für einen ganz guten Preis. Spontan entschliessen wir uns 2 Nächte zu bleiben und nach der langen Fahrt einen Beachtag einzulegen. Abendessen gibt es auf der Terrasse und es geht todkaputt ins Bett. Was für ein langer Horrortag.
9. Tag
Heute ist Beach und lesen angesagt.... Die Sonne lacht und ich bin positiv überrascht, beim Frühstück mal nicht nur die Süssen Kuchen und Hörnchen, das pappige, salzlose Brot vorzufinden siondern Rührei, Speck und sehr gute Würstchen.
Das Meerwasser ist erst frisch, dann herrlich. Im Hotelpersonal inbegriffen waren Sonnenschirm, Liegen, Stuhl und Badetücher. So mach ich mich daran meinen Apulienkrimi fertigzulesen. wir rufen noch Michele an, um zu sehen, ob er am Mittwoch für uns Zeit hat, hat er nicht. daher bleiben wir noch eine Nacht und einen Beachtag länger. Leider ist die Auswahl an Speisen am Abend sehr klein und gleich wie am Vortag. Der Service auch nicht grade super, es hat jedoch nur den einen Kellner und wir sehen schnell, dass es eigentlich 2Kellner benötigen würde, aber wohl nicht wirklich genug für zwei zu tun gibt.... Die Tische sind zu verzettelt.
10. Tag
Beachtag, es ist jedoch sehr windig und das Meer voller Wellen. Für mich nicht grade einladend. daher mach ich mich an meinen 2.Apilienkrimi....schon fein so ein Kindle, man hat einfach alles in dem kleinen Gerät und sogar bei Sonnenschein gute Lesbarkeit. Am Nachmittag kommen nun doch die Wolken und es wird zu kalt. Daher ab ins Zimmer und Siesta. Da wir dem Abenessen hier entgehen wollen fahren wir nach Gaeta rein. Es ist jedoch auch da nicht viel liste und macht uns nicht wirklich an zu Bleiben. Wir fahren die Küste also wieder hinauf, in der Hoffnung ein Restaurant zu finden, es hat jedoch mehrheitlich Nut Strandkneipen und Hotels.... Ein Waldbrand am Berg hältbuns in Atem, ein löschhubschrauber und Löschflugzeug fliegen über unsere Köpfe zwischen Meer und Brand hin und her.
Wir sind müde und mögen nicht weitersuchen.... Also zurück ins Hotel ....morgen geht es nach Sassi Rossi und zu Michele... Ich freu mich schon.
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