Samstag, 20. September 2014

7. Tag ein bewölkter Sightseeing Tag heute ist es stürmisch, windig und feucht-heiss. Im Süden regnet's. Wir machen uns auf nach Lecce, der Provinzhauptstadt. Immer gilt unsere Sorge, das Auto möglichst sicher zu Parken. Nach einigem rumkurven finden wir endlich ein Plätzchen und laufen los Richtung Altstadt. Gut, wenn man dank iPhone auf der Karte nachschauen kann, wohin es geht. Lecce bietet zudem freies Wifi. Diese Stadt ist voller Leben und Turisten.Die Häuser sind aus gelbem Stein gebaut und oft reich verziert. Hier würdenauch die Fashionistas wieder glücklich, es hat alle Marken, die man so kennt. Wir besichtigen einige Kirchen und schlendern einmal ganz durch die Altstadt durch. Es ist düppig heiss und wir sind viel zu warm angezogen, denn im Gegensatz zur Küste blässt hier kein Wind. auf dem Rückweg probieren wir die örtliche Spezialität, eine Lecceseer Pizza. Ehrlich gesagt haut mich dieses Brotgericht nicht grade um. von der Grossstadt hab ich auch schnell genug und um 1 Uhr machen die hier sowieso alles dicht. So entscheiden wir uns noch nach Gallipoli zu fahren, eine Küstenstadt auf der anderen, ionischen Seite des Absatzes. dort angekommen bläst wieder ein heisser Wind. es ist 29 Grad warm und fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Alt Gallipoli erreicht man über eine Brücke, sie ist also auf einer Insel gebaut. Im Gegensatz zu Lecce haben hier die kleinen Shops noch offen, bieten jedoch nur touristischen Krimskrams an. In den engen Gassen steht die Luft und gaz schlimm ist es in der Kirche, die zwar sehr schön ist, aber die Luft zum Schneiden. kaum ist man jedoch wieder hinten am Meer, bläst der heisse Wind einem um die Ohren. Mich reiht, dass wir mit dem Mittagessen nicht gewartet haben, hier gibt es überall frische Fischgerichte und auch kleine feine Bruscchetti Teller. Tja, wir werden heute Abend sicher wieder im Agriturismo verwöhnt. Ich schlage Michael vor über Land die kürzeste Route zu nehmen quer durch den Absatz. Es geht über holprige Strassen voller Schlaglöcher durch kleine, wie es scheint verlassene Dörfer hindurch. Alle Läden sind zu, kein Mensch auf der Strasse, nur in einem Dorf wischt eine einsame Alte den Gehsteig vor ihrem Haus frei von den Piniennadeln am Boden. Es ist fast unheimlich. machen die wirklich alle Siesta? Und doch scheint es es leben hier Leute, den es wird auch gebaut.... Dennoch nicht mal frischwäsche oder Blumentöpfe eisen auf Leben hin, einfach Häuser, die dicht gemacht und verlassen scheinen.... Es geht weiter durch viele Olivenhaine hindurch schnurgerade um dann in dem nächsten scheinbar verlassenen Dörfchen verwinkelt hindurchgeschlängelt und auf holprigen Gassen, immer weiter. gegen Fünf Uhr scheint dann plötzlich etwas Leben in das nächste Dörfchen zu kommen....und schon sind wir an der anderen adriatischen Küste. Michael und ich atmen beide auf, der kürzeste Weg war in dem Fall sehr anstrengend und mühsam, abenteuerlich. Fast meinte man Don Camillo und Pepone zu begegnen,. Das komische diesig trübe Wetter verstärkte diesen Eindruck noch. in einigen Städtchen erwartete ich schon verdorrte Büsche über die Strassen Rollen zu sehen, aber ein paar Zeitungen, die achtlos liegengelassen wurden hatten fast den gleichen Effekt, wenn sie von dem Fahrteind eines entgegenfahrenden Autos aufgewirbelt wurden. verschwitzt und müde kehrten wir in unser Refugio zurück. nach einer Dusche fühlt man sich gleich etwas wohler, aber beide sind übersähet mit Mückenstichen, Michael, der Arme wiedermal etwas mehr als ich. Es werden wohl heute Nachrt noch einige dazukommen..... Es gab: Antipasti della Casa Eine Vielzahl an Teller, voller feiner Überraschungen secondi: Michael: Papardelle Karin: Ravioli mit Meeresfrüchten und einer Bisque Dessert: Tartüffs Nero e bianco

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